Stilistische Vielfalt und musikalischer Hochgenuss - Meisterkonzert überzeugte das Publikum
Die Besten der Besten präsentieren sich dem Publikum – so heißt es in der Konzertwerbung der Musikschule für das Meisterkonzert. Diesem Anspruch wird die Musikschule seit Jahren gerecht. Hat sich das Meisterkonzert vor allem als Konzert im Goldenen Saal des Ludwigsluster Schlosses überregional einen guten Namen gemacht, so wurde es durch Corona und die Bauarbeiten im Schloss eine zeitlang ausgebremst. Der Saal des Rathauses Hagenow bot sich mit seiner guten Akustik hervorragend für dieses Konzert an.
So ein Konzert aber lebt nicht nur von einem guten Ort, in erster Linie lebt es von den Menschen, die es gestalten. Da ist zum einen die 8jährige Lore aus Rastow, die erst seit zwei Jahren Cello spielt und es doch schon so weit gebracht hat, dass sie im Streichorchester der Musikschule mitspielen kann. Aufgeregt ist sie nicht, hat sich doch schon an mehreren Auftritten des Orchesters mitgewirkt.
Da ist aber auch Ronja, die an diesem Wochenende einen wahren Musikmarathon absolviert hat. Als Sängerin der musikschuleigenen Rockband „The Robbers“ stand sie am Samstag im Rahmen der Jugendweihen fünf Mal mit ihren Bandkollegen auf der Bühne. Und am Sonntag nun ist sie als erste Geigerin auch im Streichorchester aktiv. Musik ist ihre Leidenschaft, und das spürt man.
Streichorchester haben an der Musikschule eine lange Tradition; verschiedene Leiter, verschiedene Namen. Seit der Coronazeit nun nennt sich das Ensemble „Streichzart“. Die beiden Leiterinnen Anastasia Büchner und Ulrike Keller schaffen es immer wieder, hohe und tiefe Streicher und Schüler unterschiedlicher Altersklassen zu einem starken Ensemble zusammenwachsen zu lassen. So setzte das Ensemble „Streichzart“ mit seinen Vorträgen einen wunderbaren Startpunkt zum Meisterkonzert.
Jeder einzelne der folgenden Beiträge gab dem Konzert sein unverwechselbares Gesicht: hochwertige Musik von heranwachsenden Künstlern. Volker Schubert, künstlerischer Leiter der Musikschule führte durch das Programm und wusste einiges zu den Stücken und den Musikern zu erzählen. So durfte sich das Publikum z.B. über einen Vortrag von Hanna Brauer freuen, die in diesem Jahr einen 2. Preis beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ zugesprochen bekam. Andrea Schulz, die früher in einem Chor gesungen hat, begann an der Musikschule eine Gesangsausbildung und begeisterte mit ihrem klaren reinen Sopran. Und auch der Vortrag von Finja Nerius überzeugte das Publikum. Finja bereitet sich gegenwärtig auf die Aufnahmeprüfungen zum Studium der Schulmusik vor. Mit einer Klaviersonate von Haydn setzte sie ganz eigene Akzente im Konzert.
Das Konzert begann mit Streichern und es endete auch mit ihnen: Mutter und Tochter, Anastasia und Annika Büchner präsentierten zum Abschluss das berühmte Bach-Konzert für zwei Violinen gemeinsam mit Irina Matjakin am Flügel.
Viele schöne stimmungsvolle Vorträge standen an diesem Nachmittag auf dem Programm. Jeder einzelne der beteiligen jungen Musiker trug seinen Teil dazu bei, dass das Meisterkonzert auch in diesem Jahr wieder ein Höhepunkt der Konzertsaison der Musikschule wurde. Jeder einzelne hat den Applaus des Publikums verdient.
Bild zur Meldung: Mit dabei - die jungen Musiker des Ensembles "Streichzart"
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Meisterkonzert - Ein ganz besonderer Höhepunkt im Musikschulleben (10.05.2026)
Die Besten der Besten präsentieren sich dem Publikum.






