Das spricht für uns. Fünf Fragen an ...
Anastasia Büchner, Fachgruppensprecherin Streicher
Was fasziniert dich bis heute an der Musik? Was macht für dich den Zauber dieses Instruments aus?
Der faszinierende Klang der Geige und eigentlich aller Streichinstrumenten treibt mich jeden Tag an, Musik zu machen. Ob alleine oder mit Schülern oder im Orchester: jedes Mal aufs Neue ist es einfach schön, diesen Klang zu erleben. Der Klang ist so unglaublich lebendig. Jede Sekunde macht was aus, das passiert nicht von alleine. Man erschafft diesen Klang selber. Kein anderes Instrument kann das bieten.
Wie würdest du deine persönliche Unterrichtsphilosophie in einem Satz zusammenfassen?
Das wichtigste ist die Liebe zu Musik. Diese Welt zu entdecken, ist ein Geschenk fürs Leben. Alles drum herum -pünktlich kommen, sich vorbereiten, Noten lesen können- ich freue mich, das vermitteln zu können.
Unterrichtest du am liebsten eine bestimmte Altersgruppe und wenn ja, warum?
Am meisten freue ich mich immer auf unser Ensemble „Streichzart“. Die Mitglieder lernen da zusammen zu spielen. Der Klang von vielen Instrumenten -Violinen, Bratschen, Violoncelli und Kontrabass- ist unglaublich schön. Das kann man am Computer nicht machen. Und die Gespräche, die Freude aneinander gehören auch zur Probe dazu.
Wie gehst du mit motivationsschwachen Phasen oder Übe-Frust bei deinen Schülern um? Hast du einen geheimen Tipp?
Jeder Mensch hat schwierige Phasen. Aber auch jeder Mensch hat Lieblingsmusik. In schwierigen Phasen einfach Musik hören … das hilft.
Warum ist der Unterricht an einer Musikschule mit qualifizierten Lehrkräften deiner Meinung nach wertvoller als ein YouTube-Tutorial?
Die Musikschule ist ein besonderer Ort, wo die Menschen sich treffen, wo die Lehrer auch mal auf dem Klavier oder der Gitarre begleiten können. Da kann man einfach an der Tür nebenan klopfen und schon entsteht ein Ensemble. Man lernt sich kennen, da entstehen Freundschaften, die jahrelang halten.
Aber auch der Einzelunterricht ist auch nicht zu unterschätzen: jeder Schüler kriegt da so viel musikalische und menschliche Aufmerksamkeit, das kann Youtube nicht leisten.
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