Das spricht für uns. Fünf Fragen an ...
Christoph Funabashi, Fachgruppensprecher Gitarre
Was fasziniert dich bis heute an der Gitarre? Was macht für dich den Zauber dieses Instruments aus?
Ich liebe an der Gitarre die vielen verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten. Das Subtile, Intime der akustischen Gitarre, die Ansprache auf kleinste Berührungen, und gleichzeitig auch die kraftvollen, manchmal krachigen Sounds der E-Gitarre.
Was ist dir im Unterricht mit deinen Schülern am wichtigsten? Die perfekte Technik, das Verständnis für Musiktheorie oder die pure Freude am Spielen?
Ja, natürlich erstmal die Freude an der Musik. Ich finde es wichtig, sich beim gemeinsamen Musizieren wirklich aufeinander und auf die Musik einzulassen, und immer offen für neue Entdeckungen zu sein.
Unterrichtest du am liebsten eine bestimmte Altersgruppe und wenn ja, warum? Was ist dabei deine besondere Herangehensweise?
Eigentlich kann ich das gar nicht sagen. Ich schätze es sehr, täglich mit Menschen aus sehr unterschiedlichen Altersgruppen arbeiten zu können. Hier an der Musikschule haben wir ja das große Glück, sehr individuell auf die Schülerinnen und Schüler eingehen zu können.
Hast du ein musikalisches oder pädagogisches Spezialgebiet?
Ich komme ursprünglich aus der Rock-Musik, während des Studiums habe ich mich dann sehr für Barock und zeitgenössische Musik interessiert. Mich haben so vielseitige Musiker wie Frank Zappa und John Zorn schon immer fasziniert und so liebe ich es, an einem normalen Unterrichtstag zwischen Kinderliedern und Klassik, Folk und Heavy Metal zu wechseln. Wenn ich neben der Musikschule selber spiele, war ich in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich der experimentellen, improvisierten Musik aktiv. Das versuche ich auch in den Unterricht einfließen zu lassen, so startet ab Februar z.B. ein neues Improvisations-Ensemble.
Was nehmen deine Gitarrenschüler durch den Unterricht für ihr Leben mit?
Musik kann das Leben auf sehr vielfältige Art bereichern. Mir fällt vor allem eine Sache ein, die mir in der jetzigen Zeit mit ihren vielen Ablenkungen als besonders wichtig erscheint: Musik zu machen ist eine wunderbare Möglichkeit, ganz “im Moment” und bei sich selbst zu sein, im Idealfall in einen Flow zu kommen.
Bild zur Meldung: Funabashi_SW






